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Literatur zum Thema Trauern
Die Psychologin Verena Kast geht in ihrem Buch Trauern. Phasen und Chancen des psychischen Prozesses auf vier Phasen der Trauer ein. Sie beschreibt die Phasen des Nicht-wahrhaben-Wollens, der aufbrechenden Emotionen, des Suchens und Sich-Trennens und des neuen Selbst- und Weltbezugs. Bleibt die Trauer "stecken", kann dieses Modell Trauernden helfen. Sie erkennen, in welcher Phase des Prozesses sie sich befinden und können dadurch gezielter nach hilfreichen Veränderungen suchen. Dabei steht die Trauer um einen geliebten Menschen im Vordergrund und stellvertretend für alles, was wir mit der Zeit an unerwünschter Veränderung erleben.
"Bis jetzt habe ich Trauer vor allem unter dem Aspekt des Trauerns um den Verlust eines geliebten Menschen bedacht. Allerdings glaube ich, dass Sterben nicht nur in dieser radikalen Form von uns Menschen erlebt wird, sondern in unendlich vielfältigen Formen, und dass immer dann, wenn ein Verlust uns betrifft, wenn wir uns von etwas trennen müssen, das Tauern notwendig ist." (S. 141)
Kast schreibt auf Seite 16 ff.: "Und so ist wohl der Tod dessen, den wir lieben, ebenso ein Todesproblem und eine Todeserfahrung, mit der wir umzugehen haben, die wir zu bestehen haben, wie das Leben auf unseren eigenen Tod hin. Es ist eine Grenzsituation des Lebens, die uns verändern, die uns den Blick für das wirklich Wesentliche frei machen kann, und es ist eine Situation, die uns auch zerbrechen kann.
Ob es uns gelingt, neue Perspektiven in unser Welt- und Selbsterleben zu bringen, Todesbewußtsein auch als einen Aspekt unseres Selbstbewusstseins zu sehen, oder ob wir zerbrechen, pathologisch trauern und nie mehr aus der Trauer herauskommen, hängt wesentlich davon ab, ob wir richtig zu trauern verstehen. "
In diesen Worten liegt eine große Hoffnung für Trauernde. Wir können etwas tun: Indem wir uns mit unserer Trauer auf bestimmte Weise auseinandersetzen, kann es uns gelingen, uns selbst besser zu verstehen.
Kast schreibt weiter:
"Der Tod ragt immer ins Leben hinein. Ständig verlieren wir etwas, müssen wir loslassen, verzichten, uns voneinander trennen, etwas aufgeben. Immer wieder ist das Leben verändert, müssen wir Vertrautes verlassen, uns den Veränderungen stellen. Aber wir verlieren nicht nur, wir gewinnen auch. Das Leben, das abläuft, gibt uns die Gelegenheit, gerade durch die vielen Veränderungen unser Wesen aufzufalten, zu entfalten. Gleichzeitig müssen wir immer wieder Aspekte von uns zurücklassen und neue Aspekte an uns erfahren lernen. Ein wirkliches Zurücklassen ist es natürlich nicht, auch wenn wir uns von einem Menschen trennen müssen, der gestorben ist. Das Leben mit ihm, die Erlebnisse mit ihm sind in unserer Erinnerung gegenwärtig, gehören zu uns, machen unser Leben auch aus. Auch das Erlebnis der Trauer um diesen Menschen macht unser Leben aus, es gehört auch zu uns. Wenn wir zu trauern verstehen, dann ist dies vielleicht gerade die Möglichkeit, Wesentliches an uns zu erfahren. (S. 153)"
Quelle: Kast, Verena.
Trauern. Phasen und Chancen des psychischen Prozesses. Kreuz Verlag, 13. Aufl. 1992.
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